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Nalbach 
ist eine Gemeinde mit vier Ortsteilen im Landkreis Saarlouis, Saarland.


Nalbach Piesbach Körprich Bilsdorf

Nalbach

Mehr als 1050 Jahre alt ist der größte Ortsteil der Gemeinde, der ihr auch seinen Namen gibt. Das Wort Nalbach stammt von dem bereits 950 urkundlich erwähnten Hof Nagelbach ab. Nagelbach gehörte zu den nach Mettlach wallfahrenden Pfarrgemeinden. Der Erzbischof Eberhard von Trier schenkte im Jahre 1048 dem Stift St. Simeon in Trier den Hof Nagelbach. Zwischen 1192 und 1200 wurde der Adelige Adelbert von Nagelbach als Vogt eingesetzt.

Die Gemeinde war bereits sehr früh kaufmännisches Zentrum des Primstals. Auch viele jüdische Familien lebten über die Jahrhunderte hier. Diese errichteten in der Nähe des heutigen Feuerwehrgerätehauses in der Mittelstraße eine Synagoge, die in der Reichsprogromnacht 1938 ein Opfer der Flammen wurde. Zum Gedenken an dieses düstere Kapitel in der Nalbacher Geschichte befindet sich dort ein Mahnmal......Weiter lesen

Quelle:nalbach.de

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Die Ortsteile von Nalbach

Piesbach Körprich Bielsdorf


Piesbach
Erstmals wurde Piesbach im Jahr 1048 erwähnt, als Erzbischof Eberhard dem Stift St. Simeon den Hof Nagelbach mit all seinen Siedlungen schenkte; eine dieser Siedlungen war Piesbach-Bettstadt. Im Weistum von 1324 ist Piesbach unter dem Namen Pedesbach auch urkundlich belegt. Als Napoleon das Gebiet links des Rheins eroberte, wurden Piesbach und Bettstadt 1798 französisch. 1816 wurde Piesbach dann preußisch und kam vom Kreis Ottweiler zum Kreis Saarlouis. Dem Ort sowie den anderen Gemeinden der Bürgermeisterei Nalbach wurde 1859 die Selbstverwaltung übertragen. Erstmals wurde Piesbach im Jahr 1048 erwähnt, als Erzbischof Eberhard dem Stift St. Simeon den Hof Nagelbach mit all seinen Siedlungen schenkte; eine dieser Siedlungen war Piesbach-Bettstadt. Im Weistum von 1324 ist Piesbach unter dem Namen Pedesbach auch urkundlich belegt. Als Napoleon das Gebiet links des Rheins eroberte, wurden Piesbach und Bettstadt 1798 französisch. 1816 wurde Piesbach dann preußisch und kam vom Kreis Ottweiler zum Kreis Saarlouis. Dem Ort sowie den anderen Gemeinden der Bürgermeisterei Nalbach wurde 1859 die Selbstverwaltung übertragen. Zum ersten Bürgermeister wurde Adam Lehnert gewählt. Als Piesbach 1859 selbstständig wurde, hatte es 529 Einwohner.....weiter lesen
Quelle: Nalbach.de
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Körprich

Körprich wurde erstmalig 1327 urkundlich erwähnt und dürfte somit geschichtlich der jüngste Ortsteil von Nalbach sein. Bereits 1332 erscheint in den Urkunden eine Kapelle am Berg, die auch der Ursprung des Namens Körprich (von „Kirchberg“) sein dürfte. Über Jahrhunderte hat sich das Leben rund um diese Kapelle abgespielt. Durch große Umbau- und Renovierungsarbeiten 1898 und in den Jahren 1985 bis 1987, bewahrten sich die Körpricher mit sehr viel Eigeninitiative und Engagement ihr Kleinod.

Hüttenmann
Der Hüttenmann
Sonnenuhr
Sonnenuhr am Kindergarten

Mit dem Bau der Eisenbahn und einer Dampfziegelei zu Beginn des letzten Jahrhunderts erlebte die wirtschaftliche Entwicklung des Ortsteiles einen raschen Aufschwung. Die Eisenbahn erleichterte den Bergleuten und den Arbeitern den Weg zu ihren Arbeitsstätten. Die Dillinger Hütte war zum größten Arbeitgeber in der Region geworden. Damit waren die wesentlichen Voraussetzungen für eine Zukunft Körprichs als Arbeiterwohnsiedlung geschaffen. Darüber hinaus behielt aber auch die Landwirtschaft einen hohen Stellenwert. Der Bau der ersten festen Brücke im Jahr 1903 lenkte dann die Bautätigkeit auf die andere Prims-Ufer-Seite.....weiter lesen

Quelle Nalbach.de

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Bilsdorf

Erstmals erwähnt wurde Bilsdorf im 10. Jahrhundert in einer bischöflichen Urkunde als kleine Bauernsiedlung. Georg Colesie, ein verstorbener Heimatforscher und Ehrenbürger der Gemeinde, ging in seinen historischen Nachforschungen davon aus, dass der damalige Gründer dem Ort seinen Namen gab. Aus „Bullingestorf“ entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg „Bulstroff“, später „Biltzdorf“. „Waschechte“ Bilsdorfer nennen ihren Ort in der heutigen Umgangssprache „Belschdroff“.

Kirche Bilsdorf

Bilsdorf war von jeher eng mit der an der unteren Prims gelegenen Gesamtgemeinde „Nalbacher Tal“ verbunden. Die beiden Nachbargemeinden Körprich und Bilsdorf wurden im Jahre 1937 von den Nationalsozialisten kurzerhand „zwangsvereinigt“. Bilsdorf hieß ab diesem Zeitpunkt offiziell „Körprich 2“. Dies führte über Jahre hinweg immer wieder zu Spannungen und Streitigkeiten mit den Körpricher Ortsnachbarn. 1951 wurde Bilsdorf auf Drängen seiner Ratsmitglieder wieder selbstständig.....weiter lesen

Quelle:nalbach.de

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