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St. Wendel
ist eine Kreisstadt im Nordosten des Saarlandes. Sie liegt rund 36 km nordöstlich der Landeshauptstadt Saarbrücken und ist nach dem Heiligen Wendelin benannt.
St. Wendel liegt an der Blies am Fuß bzw. westlich des Bosenbergs auf einer Höhe von 286 m ü. NN. (Fruchtmarkt). Höchste Erhebung ist der Bosenberg mit 485 m, die tiefste Stelle mit 260 m ist die Stelle, an der die Blies das Stadtgebiet nach Ottweiler verlässt.
Zur Stadtgemeinde St. Wendel gehören die Stadtteile Bliesen, Bubach, Dörrenbach, Hoof, Leitersweiler, Marth, Niederkirchen, Niederlinxweiler, Oberlinxweiler, Osterbrücken, Remmesweiler, Saal, Urweiler, Werschweiler, Winterbach und die Kernstadt St. Wendel.


Die Stadtteile von Sankt Wendel:
St.Wendel Bliesen Bubach Dörenbach Hoof Leitersweiler






Marth Niederkirchen Niederlinxw. Oberlinxw. Osterbrücken Remmesw.






Saal Werschweiler Winterbach


Bliesen
Bliesen liegt im Landkreis St. Wendel, im nördlichen Saarland am Oberlauf der Blies etwa 7 Kilometer westnordwestlich des Kernorts von St. Wendel, rund 30 Kilometer nordnordöstlich von Saarbrücken und knapp 9 Kilometer südsüdwestlich des Bostalsees (jeweils Luftlinie).

Der heutige Stadtteil Bliesen setzt sich aus drei historischen Kernsiedlungen zusammen: In Richtung Oberthal gelegen befindet sich der alte Siedlungskern des Dorfes „Elmern“. Um den Kirchberg herum liegt die historische Kernsiedlung „Bliesen“ und nordöstlich davon in der Talniederung der Blies ist der Ortskern des Dorfes „Niederhofen“ auszumachen. Heutige Straßennamen „In Elmern“ und „Niederhofer Straße“ deuten auf die Lage dieser alten Kernsiedlungen.
Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Bliesen zum 1. Januar. 1974 der damals neu gebildeten Stadt St. Wendel zugeordnet.
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Bubach
Bubach ist der kleinste Stadtteil von St. Wendel im Saarland. Bis Ende 1973 war Bubach eine eigenständige Gemeinde. Insbesondere zur Unterscheidung von Bubach-Calmesweiler wird auch die Bezeichnung Bubach im Ostertal verwendet.
Geographie

Bubach liegt im Landkreis St. Wendel, im nördlichen Saarland, in einem Seitental der Oster.

Erstmals erwähnt wurde dasd Dorf als Bobbach im Jahre 1449. Abgeleitet wird der Ortsname vom mittelhochdeutschen buoche = Buche.

Der Ort gehörte teilweise dem Kloster Wörschweiler, dann dem Kloster Remigiusberg und kam im 15. Jahrhundert in den Besitz der Familie Blick von Lichtenberg. Im 16. Jahrhundert erhoben die Grafen von Saarbrücken Anspruch auf das Dorf. Nachdem im 17. Jahrhundert das Geschlecht derer von Lichtenberg ausgestorben war, wurden die Herren von Günderode die neuen Eigentümer.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1947 das Dorf aus dem Kreis Kusel in Rheinland-Pfalz in den Kreis St. Wendel im Saarland ausgegliedert. 1974 erfolgte dann im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974 die Eingemeindung in die Stadt St. Wendel. Bubach gehört jetzt zum Gemeindebezirk Niederkirchen
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Dörrenbach
Dörrenbach
 ist ein Stadtteil und Gemeindebezirk der Stadt St. Wendel im gleichnamigen Landkreis im Saarland. Bis Ende 1973 war Dörrenbach eine eigenständige Gemeinde.
Das ländlich geprägte Dörrenbach liegt im Tal der Oster etwa sieben Kilometer südöstlich von St. Wendel. Zwischen der Kreisstadt und diesem Stadtteil liegt der Staatsforst St. Wendel.
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Hoof
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Leitersweiler
Leitersweiler
 liegt etwa 5 Kilometer ostnordöstlich von St. Wendel unterhalb der sogenannten Leitersweiler Buchen auf einer Höhe von 420 Meter über NN in einem Nebental des oberen Betzelbaches. Der Ort liegt in einem Kessel, so dass er aus der Ferne so gut wie nicht zu sehen ist. Nach Westen hin befinden sich teilweise bewaldete Hänge, nach Osten ein fallendes offenes Wiesental und nach Norden ein ansteigendes offenes Wiesental. Nach Süden wird der Blick eingegrenzt durch eine Anhöhe, auf der sich das Wahrzeichen von Leitersweiler befindet, der Buchenwald.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Leitersweiler datiert vom 13. Januar 1344. In dieser Urkunde wurden eine Frau Adelheid vom Hofe, die heutige Nachbargemeinde Hoof und die Leute Wylche, Heekin und Herbord von „Luterßwiller“ genannt. Somit haben Hoof und Leitersweiler eine gemeinsame Urkunde. Der Ortsname Leitersweiler ist in dem altgermanischen Vornamen „liut-han“, eine Bezeichnung für den Namen des alten Licht- und Feuergottes Loki enthalten.

Ulrich vom Steine und seine Gemahlin Irmgard von Heinzenberg waren die ersten Grundherren. Ihr Besitz vererbte sich über die Töchter 1420 an die Herren Vogt von Hunolstein, die Herren Manderscheid und von Dhaun und Schwarzenberg. Im pfälzischen Erbfolgekrieg wurde das Dorf 1667 von den Franzosen zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde der hunolsteinische Anteil des Dorfes 1723 an die Freiherren von Schorenberg verkauft, die diesen an den Herzog von Pfalz-Zweibrücken abtraten.

Nach der Besetzung des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen (1794) gehörte Leitersweiler von 1798 bis 1814 zum Kanton St. Wendel im Arrondissement Saarbrücken im Saardepartement. Leitersweiler hatte damals 164 Einwohner. Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress und eines Zusatzvertrages mit dem Königreich Preußen kam der Ort 1816 zur „Herrschaft Baumholder“, die zum Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld gehörte und 1819 in Fürstentum Lichtenberg umbenannt wurde. 1834 kam das Fürstentum und damit auch Leitersweiler zur preußischen Rheinprovinz.

In dieser Zeit von Armut und Not wanderten viele Einwohner nach Amerika aus. Mit der Fertigstellung der Rhein-Nahe-Eisenbahn im Jahre 1860 fanden viele Einwohner in den nahe gelegenen Steinkohlengruben und in den Stumms Eisenhütten Arbeit. Im deutsch-französischen Krieg 1870/71 und in beiden Weltkriegen gab es viele Tote zu beklagen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Leitersweiler 1947 ins Saarland eingegliedert und gehörte nun zum Landkreis St. Wendel.

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Leitersweiler zum 1. Januar. 1974 der damals neu gebildeten Stadt St. Wendel zugeordnet. Es besteht seit den 1970er Jahren eine Partnerschaft mit dem gleichnamigen Ort Leiterswiller im Unterelsass.
  •  der Bergmannspfad, ein eingestürzter Stollen oberhalb des Brunnens und die Bergehalden.
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Marth

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Niederkirchen
Niederkirchen
 liegt im Tal der Oster ca. 6 km östlich von St. Wendel. Zwischen der Kreisstadt und diesem Stadtteil liegt der Staatsforst St. Wendel  
Das Ostertal war Bodenfunden zufolge bereits in prähistorischer Zeit bewohnt. Funde aus den Niederkircher Fluren Heidenköpfchen (1928 und 1934/35) und Steinpforr dokumentieren ferner eine römische Besiedlung.

In einer Urkunde vom 17. November 880 schenkt Ludwig der Deutsche ein königliches Lehen Osternaha der Frankfurter Salvatorkapelle. Dies ist die erste bekannte Erwähnung des mittleren Ostertals im Mittelalter. In einer Bestätigungsurkunde Ottos II. (12. April 977) wird erstmals eine Kirche (mutmaßlich Niederkirchen) erwähnt.

Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wechseln die Ostertaler Güter mehrfach den Besitzer, am Ende (1444) erbt sie das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. 1538 wird die Reformation eingeführt; die Klöster im Herzogtum werden aufgelöst. Im Dreißigjährigen Krieg wird Niederkirchen wie das gesamte Ostertal schwer verwüstet und entvölkert, 1677 erneut durch französische Truppen niedergebrannt. Im 18. Jahrhundert kommt es zu einer wirtschaftlichen Erholung unter den Wittelsbachern. Die Reformation verbleibt.

Nach der Besetzung des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen (1794) gehörte Niederkirchen von 1798 bis 1814 zum Kanton St. Wendel im Arrondissement Saarbrücken im Saardepartement. Niederkirchen wurde Sitz einer Mairie zu der auch die Orte Bubach, Hoof, Marth, Osterbrücken und Saal gehörten.

Nach dem Wiener Kongress (1815) gelangt die Gemeinde als ehemalig pfälzisches Land an den bayerischen Rheinkreis, der angrenzende Landkreis Ottweiler hingegen fällt an die preußischen Rheinprovinz, die 1832 – nach Auflösung der Sachsen-Coburg-Gothaer Enklave Fürstentum Lichtenberg – auch weite Teile des Landkreises St. Wendel aufnimmt.

Nach dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) und dem Inkrafttreten des Versailler Vertrags 1920 wirkte sich diese Grenzziehung, die zwischen Niederkirchen und Sankt Wendel, Saal und Werschweiler verlief, wirtschaftlich stark aus. Denn die angrenzenden Landkreise Ottweiler und große Teile des Landkreises St. Wendel fielen 1920 an das wirtschaftlich von Frankreich abhängige Saargebiet, während Niederkirchen mit dem mittleren Ostertal pfälzisch blieb. Jedoch waren viele Ostertaler Arbeiter zwischen 1920 und 1935 im Saargebiet beschäftigte Grenzgänger und überschritten zwischen Arbeitsstelle und Wohnung zweimal täglich eine Zollgrenze.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kommt Niederkirchen 1947 zum Saarland und wurde als selbstständiges Amt und Gemeinde in den Landkreis St. Wendel aufgenommen. Bei der Kreisreform im Saarland 1974 werden Amt und Gemeinde aufgelöst und als Stadtteil Sankt Wendel zugeschlagen.
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Niederlinxweiler
Niederlinxweiler
 ist ein Stadtteil und Gemeindebezirk der Stadt St. Wendel im gleichnamigen Landkreis im Saarland. Bis Ende 1973 war Niederlinxweiler eine eigenständige Gemeinde Niederlinxweiler ist von drei Bergen umgeben, dem Spiemont (402 m), dem Steinberg (314 m) und dem Gänsberg (339 m). Diese drei Berge sind auch symbolhaft im Dorfbrunnen dargestellt. Am Südhang des Spiemontes liegt der älteste Teil des Ortes. Von hier aus lässt sich ein Spaziergang starten, der über den Höhenrücken des Spiemontes führt. Von hier oben hat man einen herrlichen Ausblick in das St. Wendeler Land.

Niederlinxweiler ist zu erreichen über die Bundesstraße 41 oder über die Bahnstrecke Saarbrücken–Koblenz. 
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Oberlinxweiler
Oberlinxweiler
 ist ein Stadtteil und Gemeindebezirk der Stadt St. Wendel im gleichnamigen Landkreis im Saarland. Bis Ende 1973 war Oberlinxweiler eine eigenständige Gemeinde.Oberlinxweiler liegt an der Blies am Fuße bzw. nördlich des Spiemonts (400,05 ü.NN.) und des Steinbergs (375 ü. NN.) auf einer Höhe von 260 m ü. NN. (ehemaliger Bahnhof). Zwischen Spiemont und Steinberg bildete die Blies einen tiefen Einschnitt, der als „Linxweiler Pforte“ bezeichnet wird. Durch den Bau der Nahetalbahn in der Mitte des 19. Jahrhunderts und den Neubau der B 41 Anfang der 1970er Jahre wurde diese Engstelle aufgeweitet. Seit dem Jahr 2007 gehört Oberlinxweiler wie das gesamte Gebiet der Stadt St. Wendel zum Naturpark Saar-Hunsrück.
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Osterbrücken

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Remmesweiler

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Saal
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Urweiler

Urweiler

ist ein Stadtteil und Gemeindebezirk der Stadt St. Wendel im gleichnamigen Landkreis im Saarland. Bis Ende 1973 war Urweiler eine eigenständige Gemeinde.Der Ort liegt am Fuße/westlich des Bosenbergs. Der Kern Urweilers ist geprägt von der aus einer Kriegergedächtniskapelle (Einweihung 14. Juli 1935) entstandenen katholischen Pfarrkirche.

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Werschweiler
Werschweiler ist ein Stadtteil und Gemeindebezirk der Stadt St. Wendel im gleichnamigen Landkreis im Saarland. Bis Ende 1973 war Werschweiler eine eigenständige Gemeinde.
Der Ort liegt im Ostertal und ist durch seine landwirtschaftliche Tradition geprägt. Er weist viele alte Bauernhäuser auf Werschweiler wurde unter dem Namen Werßweiler erstmals im Jahre 1108 urkundlich erwähnt, als der Mainzer Erzbischof Ruthard dem Chorherrenstift Disibodenberg mehrere Dörfer als Eigentum bestätigte. Bis ins 15. Jahrhundert gehörte der Ort territorial zur Grafschaft Veldenz kam im Jahre 1444 zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und 1603 zur Nassau-Saarbrücken, zu der es bis zu Ende des 18. Jahrhunderts blieb.

Im Zuge der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Werschweiler zum 1. Januar 1974 der damals neu gebildeten Stadt St. Wendel zugeordnet.

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Winterbach
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