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Freisen
 ist eine Gemeinde im Landkreis St. Wendel im nordöstlichen Teil des Saarlandes an der Grenze zu Rheinland-Pfalz

Freisen liegt im Pfälzer Bergland. Im Umkreis von 50 km liegen die Großstädte Saarbrücken, Trier und Kaiserslautern. Zwischen den Gemeindeteilen Oberkirchen und Reitscheid erheben sich der Füsselberg und der Weiselberg.
Freisen wurde erstmals 1235 unter dem Namen Fresenacum urkundlich erwähnt.
Freisen Assweiler Eitzweiler Grügelborn
Haupersweiler Oberkirchen Reitscheid Schwarzerden


Die Gemeinde erhielt ihren heutigen Zuschnitt weitgehend im Jahr 1974 im Zuge der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform, als aus den bis dahin eigenständigen Gemeinden Asweiler, Eitzweiler, Grügelborn, Haupersweiler, Oberkirchen, Reitscheid und Schwarzerden die neue Gemeinde Freisen gebildet wurde.[3]

Am 1. Januar 2004 wurde ein Gebietsteil der Gemeinde mit damals 53 Einwohnern in die Gemeinde Herchweiler, Landkreis Kusel, Rheinland-Pfalz, umgegliedert




Die Ortsteile von Freisen
Freisen Assweiler Eitzweiler Grügelborn
Haupersweiler Oberkirchen Reitscheid Schwarzerden

Assweiler
Asweiler
 ist ein Ortsteil (Gemeindebezirk) der saarländischen Gemeinde Freisen im Landkreis St. Wendel. Bis Ende 1973 war Asweiler eine eigenständige Gemeinde.

Asweiler wurde erstmals in einer Bürgschaftsurkunde von 1411 erwähnt.

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Asweiler zum 1. Januar 1974 der damals neu gebildeten Gemeinde Freisen zugeordnet
Eitzweiler
Eitzweiler
ist ein Ortsteil (Gemeindebezirk) der saarländischen Gemeinde Freisen im Landkreis St. Wendel. Bis Ende 1973 war Eitzweiler eine eigenständige Gemeinde.Eitzweiler liegt im Freisbachtal in 446 Meter Höhe. Die höchste Erhöhung im Norden ist der Einell mit 533 Metern, im Süden ist der Rothsberg mit 521 Metern höchste Erhebung.

Die Entstehung des Ortes ist noch weitgehend unklar. Da es sich aber um ein Weilerdorf handelt, dürfte es bereits im 7. bzw. 8. Jahrhundert besiedelt worden sein. Reste einer römischen Landvilla liegen in der Gemarkung „Hühnerschießer“.

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Eitzweiler zum 1. Januar 1974 der damals neu gebildeten Gemeinde Freisen zugeordnet.
Grügelborn
Grügelborn
 ist der drittgrößte Ortsteil der saarländischen Gemeinde Freisen im Landkreis St. Wendel. Bis Ende 1973 war Grügelborn eine eigenständige Gemeinde.

Grügelborn wurde erstmals 1588 in einer Beschreibung des Oberamts Lichtenberg erwähnt. Grabfunde bezeigen jedoch, das der Ort bereits zur Keltenzeit besiedelt war.

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Grügelborn zum 1. Januar 1974 der damals neu gebildeten Gemeinde Freisen zugeordnet
Haupersweiler
Haupersweiler
 ist ein Ortsteil und ein Gemeindebezirk der Gemeinde Freisen im Landkreis St. Wendel im Saarland. Bis Ende 1973 war Haupersweiler eine eigenständige Gemeinde.

Haupersweiler wird zusammen mit den Ortsteilen Herchweiler und Seitzweiler erstmals 1431 erwähnt.

1947 wurde Haupersweiler zusammen mit einigen weiteren Ortschaften dem nominell selbstständigen, faktisch aber unter französischer Verwaltung stehenden Saarland angegliedert.

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Haupersweiler zum 1. Januar 1974 der damals neu gebildeten Gemeinde Freisen zugeordnet.[2]

2003 wurde per Staatsvertrag der bis dahin zu Haupersweiler gehörende Teil, die Gass des benachbarten Herchweiler auch verwaltungstechnisch an die rheinland-pfälzische Gemeinde übergeben
Oberkirchen
Oberkirchen
 ist ein Ortsteil (Gemeindebezirk) der Gemeinde Freisen im Landkreis St. Wendel im Saarland. Bis Ende 1973 war Oberkirchen eine eigenständige Gemeinde

Oberkirchen markiert den Beginn des Ostertals. In der Nähe des Ortes entspringt die Oster, die in Wiebelskirchen in die Blies mündet.

Auf der Gemarkung findet sich mit dem Weiselberg auch ein seit ca. 280 Millionen Jahren erloschener Vulkan aus dem Perm (Rotliegend). Ein magmatischer Härtling ist der Steinerne Schrank; Überreste von in der Eiszeit aus dem Gestein gelösten und zu Tal gestürzten Lavabrocken bilden heute das .
Reitscheid
Reitscheid
ist ein Ortsteil (Gemeindebezirk) der saarländischen Gemeinde Freisen im Landkreis St. Wendel. Bis Ende 1973 war Reitscheid eine eigenständige Gemeinde.Reitscheid liegt in 460 Metern Höhe am Fuße des Füßelberges (595 Meter).
Schwarzerden
Schwarzerden ist ein Ortsteil (Gemeindebezirk) der Gemeinde Freisen im Landkreis St. Wendel im Saarland an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Bis Ende 1973 war Schwarzerden eine eigenständige Gemeinde.

Erste urkundliche Erwähnung fand der Ort 1367. Die Ortschaft war Lehen des Grafen Heinrich von Veldenz.

Im 2. Jahrhundert n. Chr. errichteten römische Soldaten hier an der Straße von Metz nach Mainz eine kleine Garnison. Neben Legionären ließen sich auch Kaufleute und Handwerker hier nieder. Das römische Schwarzerden dürfte in seiner Ausdehnung etwa der Ortslage der 1950er Jahre entsprochen haben. Im Jahre 1949 wurden beim Bau der Zollhäuser u. a. auf die Fundamente eines römischen Wohnhauses mit Unterbodenheizung (Hypokaustum) gefunden.

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Schwarzerden zum 1. Januar 1974 der damals neu gebildeten Gemeinde Freisen zugeordnet


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